Haushalt 2021 ist eingebracht

Bürgermeister Jochen Engel hat am Freitag, 11.12., den Haushaltsentwurf für das nächste Jahr eingebracht. Die Vorstellung und übersichtliche Zusammenfassung durch den Bürgermeister an dem Abend der letzten Gemeindevertretersitzung des Jahres zeigt wie im vergangenen Jahr die engagierte und sachgerechte Arbeit der Gemeindeverwaltung.

Die Grüne Liste dankt allen Mitwirkenden an diesem Haushaltsentwurf, der eine gute Grundlage für die kommenden Beratungen ist. Einmal mehr kann mit diesem Zahlenwerk ein genehmigter Haushalt zeitig am Anfang nächsten Jahres erreicht werden.

Maßgebliche Investitionen sind entgegen der angespannten Haushaltslage untergebracht. Dazu zählen die Anschaffungen für die Feuerwehren gemäß des Entwicklungsplans, was die Grüne Liste ausdrücklich begrüßt.

„Die bessere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher ist seriös gegenfinanziert. Wir sehen uns nach dem gemeinsamen Antrag mit den Freien Wählern in dieser Sache bestätigt“, so der Rückblick von Andreas Mars. Soziale Arbeit und Einsatz erfordert einfach eine anerkennende und angemessene Bezahlung.

Die GLT erkennt an, dass klimaschonende Maßnahmen wie die Anschaffung von E-Bikes zwecks Mobilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eingeplant sind. Dennoch sind weitere Investitionen möglich und nötig.

Fraktionsvorsitzende Sonja Mars kommentiert den Entwurf: „Sowohl auf der Ertrags- wie auch der Investitionsseite werden wir uns mit Ideen im Sinne klimaverbessernder Maßnahmen in die Haushaltsberatungen einbringen.“

Die Grüne Liste hofft auf konstruktive Haushaltsberatungen bei denen alle Fraktionen mit Blick auf die Kommunalwahl im März sachfremde Befindlichkeiten hintenanstellen. Negative Verhaltensweisen, die sich aus vergangenen und verlorene Bürgermeisterwahlkämpfen ergeben, sind schädlich und blicken in die Vergangenheit.

Unsachliche Angriffe gegenüber den Bürgermeister müssen in diesen schwierigen Zeiten unterbleiben. Vielmehr ist eine gemeinsame und zielgerichtete Zusammenarbeit geboten, mit sachlichen Ideen und Themen in die Zukunft zu blicken.

Bahn frei für den Landschaftspflegeverband

Aus einer sehr kurzen Sitzung der Gemeindevertretung:

Die Gemeindevertretung eröffnet mit guten Zahlen: 5500 Menschen waren 32000 mal im Fritz-Becker-Bad. Bei schönem Wetter soll die Saison bis zum 27. September verlängert werden und so den Menschen ein Stück Normalität in Corona-Zeiten ermöglichen.

Dafür hat das Landesamt leider den Antrag auf eine Luftmess-Station an den Verkehrshotspots in Trebur (Ecke an der Bäckerei Abels) und Geinsheim (Altes Rathaus) abgelehnt. Eine Überschreitung der Grenzwerte sei nicht zu erwarten. Trebur stehe nun aber auf der Warteliste für mobile Messungen. Unklar ist jedoch, wann eine solche mobile Messung durchgeführt werden könne.

Ein großes Anliegen der GLT der Beitritt der Gemeinde Trebur zum neuen Landschaftspflegeverband fand dafür Anklang. Nach dem „Go“ im Ausschuss stimmte auch die Gemeindevertrteung dem Beitritt zu. Auf der Facebook-Seite der GLT haben wir ein Info-Video zum Landschaftspflegeverband zur Verfügung gestellt.

Nachruf

Wir haben mit Trauer vom Tod unserer Mitstreiterin Christine Ertel erfahren. Christine ist Anfang dieser Woche verstorben.

Sie war lange Zeit für die Grüne Liste kommunalpolitisch aktiv und hat sich auch außerhalb der Politik ehrenamtlich engagiert, zuletzt als Vorstandsmitglied der Lucy-Weinert-Stiftung.

Wir möchten an dieser Stelle unsere aufrichtige Anteilnahme an Familie und Freunde aussprechen.

Beitritt zur Forstbetriebsgemeinschaft Rhein-Main

Es ist geschafft: Unserem Antrag vom 25. Januar 2018 (!) wurde nun äußerst kanpp (11:10) am Freitag zugestimmt. Nachdem die FBG ihr Konzept, ihre Kosten und Erträge sowie ihre Partner vorgestellt hat, konnte man sich zu einem Wechsel durchringen.

Die Gemeinde Trebur kündigt also den Vertrag mit HessenForst zum 31.12.2021 und tritt der Forstbetriebsgemeinschaft Rhein-Main (FBG) bei. Die wesentlichen Ziele der FBG passen sehr gut in die heutige Zeit: Der Wald soll nachhaltig und ökologisch bewirtschaftet werden. Erträge werden nicht durch Holzverkauf, sondern in Form von Ökopunkten generiert. Das ist ein großer Schritt, denn die Gemeinde Trebur verfügt über große Waldflächen.

In Zeiten von Klimawandel und Erderwärmung ist dies ein Zeichen des Umdenkens, weg von finanziellen Interessen hin zu naturnahen Maßnahmen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der FBG!

Weitere Informationen zur FBG: https://www.fbg-rhein-main.de/

Hier nochmal unser Antrag aus dem Januar 2018.